Zufriedene Gäste – 08.08.2009

Bigdorsch © Angelwunder

Bigdorsch © Angelwunder

Liebe Angelfreunde, erst vorgestern erreichte uns der Brief des Petrijüngers Heinz-Dieter Viebig aus Isernhagen (bei Hannover), den wir Euch hier nicht vorenthalten wollen. Ja, über solche positive Resonanz freut man sich, auch wenn diesmal kein Meterhecht an die Angel ging. Petri Heil


"Liebe Freunde des Hochseeangelns,
wir, das sind vier rüstige mittesechzig Großstädter, buchen seit langem jedes Jahr für uns eine Hochseeangeltour. Wir haben Spaß am Angeln und das Hochseeangeln ist eine gute Möglichkeit, mit der Angelrute „an den Fisch heranzukommen“. Bisher buchten wir unsere Plätze immer auf einem Angelkutter, mit der bekannten Konsequenz, mindestens 20,30 oder 40 andere Angler waren mit auf dem Schiff und die Angelstände waren meist dicht an dicht angeordnet. Wer kennt bei solchen Fahrten bei zurückgehenden Angelerfolgen oder dem Verhaken der Leinen nicht den „verbalen Frust des Konkurrenten“, ich benutze die Worte ganz bewusst. Dazu kamen immer Zweifel an dem „Einsatz“ des Kapitäns hinzu. Im Klartext: oft gingen wir nach langen Fahrten mit leeren Kühltaschen auf dem Heimweg, egal ob von der Nord- oder Ostsee. Natürlich ist nicht jeder Angeltag ein Fangtag, man sollte zumindest aber das Gefühl erhalten, dass der Veranstalter sich beim Aufsuchen bemüht hat, richtige Fanggründe zu erreichen und dem Angler nicht das Gefühl zu vermitteln, nur auf das zu erzielende Geld geachtet zu haben.

Diese Negativerlebnisse sollten bei der nächsten Angeltour möglichst ausgeschlossen werden.  Alles sollte in diesem Jahr anders und positiver werden. Im Internet fanden wir schließlich die Firmierung „Angelwunder“.  Uns überzeugte schnell die gefundene Homepage und die Beschreibung der Touren mit ihren Fangerfolgen, vor allem aber Führung, Leitung mit oder durch einen Guide, zudem waren bei der Angeltour „unter uns“. Die Entscheidung fiel, wir reservierten für uns zwei Tage im September. Vor Ort lernten wir dann unseren Guide, Gary Schober, kennen. Unsere Angelsachen wurden auf dem Kajütenboot, der „Estrella“ deponiert. Leider spielte das Wetter nicht richtig mit, Sturm und Regen waren vorhergesagt.  Gary mit seiner Erfahrung riet uns, am ersten Tag auf Hecht und am zweiten Tag auf Dorsch zu gehen.

Das nun am ersten Tag nur zwei ‘kleinere’ Hechte an die Angel gingen war Glück und Pech, denn das Wetter spielte eben nicht mit. Trotzdem freuten wir uns, denn ein zumindest ein kapitaler Hecht verbiss sich in den Köder und ein weiterer Angeltag mit vielleicht besserem Fangerfolg stand uns ja noch bevor. Und so war es dann auch. Gary flitze seiner „Estrella“ mit großer Geschwindigkeit und somit in kürzester Zeit von einem Ziel zum anderen. Wir angelten in Entfernungen, wofür ein Kutter Tage brauchen würde. Jetzt erlebten wir bewusst den Vorteil des „kleinen“ Bootes. Und der Erfolg blieb nicht aus. Jeder angelte eine ausreichende Menge an Dorschen. Gary, Danke für Deine Mühe.

Dieser Artikel soll nun bestimmt kein Loblied auf das „Angelwunder“ sein, es soll aber den Interessierten animieren hier zu buchen, denn das Konzept des Angelwunders ist stimmig und hat objektiv betrachtet nur Vorteile: Wir erlebten einen Guide, unseren Gary, der uns wirklich „führte“ – ganz besonders wichtig für „Angellaien“ wie wir. Gary half uns in jeder Situation. Sei es das anfängliche Training der zum Erfolg führenden Angeltechnik,  die Tipps während des Angelns,  das Helfen beim Bergen eines Fisches,  das Bemühen, die richtigen Angelstellen zu erreichen…

"…wer hier (mit dem „Angelwunder“) keinen Fisch fängt, der fängt mit anderen Veranstaltern erst recht nichts…!“

Unsere Entscheidung, fast 900 km für die Hin- und Rückfahrt auf sich zu nehmen, hatte sich letztendlich gelohnt. Wir werden bestimmt zum „Wiederholungstäter“.  Diese Tour hat alles Bisherige in den Schatten gestellt. Es war so, wie wir uns das Angeln vorgestellt hatten.
                                                                       
„…alles hat ein Ende…“
Zufrieden, auch mit der, wie vorher erwähnt, wetterbedingten geringeren Beute, ging es abends wieder Richtung „Heimat“.

Fotostrecke (3 Bilder)
 
Wrackdorsche © Angelwunder

Wrackdorsche © Angelwunder

Drei Dorschfänger © Angelwunder

Drei Dorschfänger © Angelwunder

Hecht © Angelwunder

Hecht © Angelwunder

 
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Seite drucken Seite drucken | 8. August 2009 | Kategorie: News-Archiv | Kommentare deaktiviert


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